Holodeck Turntableism

Neurosonics Live from Chris Cairns on Vimeo.

IE is Being Mean to Me

Feuerzeuge und Taschentücher raus, es wird traurig.

[via Peter Kröner]

Verzögerungsmusik #2

A Boom Bap Continuum… ten years of beats from ‘99 to ‘09 by ABoomBapContinuum

Der Download, Tracklist und alles weitere auf der Website: A Boom Bap Continuum. Enjoy.

Verzögerungsmusik #1

Ich weiß, ich habe mit meine tolle Film-Serie direkt nach der Premiere aprupt abgebrochen, bald gehts weiter.

Ersatzweise gibt es ein bisschen schöne Musik auf die Öhrchen.

Gefällt? Vielleicht kann man es ja runterladen.

Filmzeit Herbst #1

Es gibt doch nichts schöneres als sich bei Kellertemperaturen und Nieselregen gemütlich in die Heizdecke zu kuscheln und vom Bildschirm berieseln zu lassen.

Auch ich habe die letzten Tage so verbracht und stelle im Folgenden erwähnenswerte Filme vor, die zu meinem Zeitvertreib herhalten mussten. Etwas Doku-lastig aber als Leckerlie gibt es einen Spielfilm.

Objectified

Objectified_PosterAuf diesen Film warte ich, seitdem ich vor Ewigkeiten davon erfahren habe. Er wurde lange Zeit mit angeschlossener Veranstaltung in wenigen Kinos auf dem Planeten herumgereicht – Berlin war trotz Ankündigung nicht dabei -, und ist jetzt auf DVD erhältlich.

Im Wesentlichen kommen Designer und andere Menschen, die sich beruflich mit (Industrial/Produkt)-Design beschäftigen zu Wort und tun kund, was Design für sie und ihrer Meinung nach für die Welt bedeutet. Oftmals auch anhand spezieller Objekte, die sie designed haben.

Unter anderem auch Jonathan Ive, der Mann, dem wir zum Großteil die Schönheit der Apple-Geräte zu verdanken haben. Das Ganze ist gewürzt mit Bildern von Designobjekten und ihrem Planungs- und Herstellungsprozess.

Weitere Infos gibts auf der Website zum Film sowie im nachfolgenden Trailer.

Fitbit – der Blockwart für den Körper

Wer schon immer die volle Kontrolle über das Verhältnis seines eigenen Energieverbrauchs und seiner Energieaufnahme haben wollte, dem kann ab sofort geholfen werden.
Seit einigen Tagen wird in den USA der Fitbit ausgeliefert, ein Gerät zur Erfassung der körperliche Aktivitäten und der Schlafqualität.

Der Fitbit kann überall am Körper getragen werden und erfasst und speichert dessen Bewegungen mit einem 3D-Sensor. Diese wandelt er in Informationen über verbrauchte Kalorien, Schritte, zurückgelegte Strecken und Schlafqualität um.

Er wird mit einer Docking-Station ausgeliefert. Kommt er in deren Nähe funkt er seine Daten über sie an den PC oder Mac, welcher – und hier knarzt es im Gebälk – die Daten direkt an die Server von Fitbit überträgt.

Auf der Fitbit-Website kann man sich registrieren und seine grafisch aufbereiteten Daten dann auswerten. Um den Energieverbrauch mit dem Energiegehalt der aufgenommenen Nahrung abzugleichen steht eine Datenbank mit 50000 Mahlzeiten zur Verfügung – aus denen man sich dankenswerter Weise Favoriten auswählen kann.

Der Fibit ist zur Zeit nur in den USA erhältlich uns kostet dort $99.

Ich finde die Idee ziemlich genial und würde mir sofort einen Fitbit zulegen, allerdings empfinde ich es als äußerst problematisch der Firma hinter Fitbit meine Daten einfach zu schenken.

Wer nämlich denkt es ginge ohne dem, der wird in den FAQ enttäuscht. Es geht kein Weg an den Servern von Fitbit vorbei um seine Daten auszuwerten. Weder gibt es dazu eine Software für den eigenen Rechner, noch kann man seine Daten aus dem System exportieren – und dann ggf. löschen.
Aber das ist wohl Teil des Geschäftsmodell. Wahrscheinlich haben die Gurus von Weightwatchers schon einen Admin-Zugang.

Air – Love 2

Vorgestern kam das neue Album “Love 2″ von Air heraus. Ich hatte große Hoffnungen, und sah mich im Geiste schon einen frenetischen Kommentar schreiben.

Doch leider ist das Album enttäuschend. Man hört zwar an vielen Stellen wieder den alten Air-Sound heraus, aber es kommt nicht ansatzweise an ihre Erstwerke heran. Akkustisch fehlt einfach ein Großteil von dem, was Air von Anfang an ausgezeichnet hat: ein melodischer, tiefer, sphärischer Klang.

Davon ist auf dem neuen Album nicht mehr viel zu hören, es kling einfach ein bisschen flach und langweilig. Und die beiden sollten definitiv mal überdenken, ob sie nicht doch wieder Leute singen lassen sollten, die das wirklich können und eine gute Stimme haben.

Schade. Aber sie haben ja auch wirklich genug tolle Alben rausgehauen.

Jagdtrophäen für die Wand – der vegetarische Weg

Da ich immer noch dabei bin eine verhältnismässig junge Wohnung auszustatten, deren Wände mir noch etwas zu kahl sind, bin ich immer auf der Suche nach Inspirationen.

Der Klassiker

Wall_Trophy

Ein deutscher Klassiker in diesem Bereich ist die Jagdtrophäe in Form von ausgestopften Tierköpfen oder Geweihen. Die findet man inzwischen gerne mal – genau wie das Bild vom röhrenden Hirschen – in angesagten Agenturen oder anderen Lokalitäten, wenn ein bisschen mit Tradition und Kitsch gespielt werden soll. (In diesem Zusammenhang seien auch die Kuckucks-Uhren von Stefan Strumbel genannt, die momentan der letzte Schrei sind und den Ritterschlag von Karl Lagerfeld erhielten.)

Ich muss zugeben, dass ich als Naturbursche mich dem nicht völlig verschliessen kann, zumal das Ganze optisch doch einen ziemlich starken Reiz ausübt. Allerdings kann ich mich nicht so richtig mit dem Gedanken anfreunden mir totes Tier an die Wand zu hängen. Zumal dieses, wie ich bei Besuchen bei passionierten Sammlern solcher Gegenstände erfahren musste, doch ein wenig Geruch emittiert.

Die Alternative

Cardboard_Animals

Aber es gibt schöne Alternativen, die auch noch ein optisches Plus bieten. Zum einen wären da komplette Tierköpfe aus Kunststoff zu nennen, die besonders in weiss einen besonderen Charm haben. Das Problem: einmal irgendwo gesehen und dann nie wieder, schon gar nicht zum käuflichen Erwerb.

Vor ein paar Tagen stolperte ich aber dann aber über die genialen Figuren von Cardboard Safari. Komplette Tiere, Luftfahrzeuge und auch Trophäen für die Wand aus Pappe. Die Auswahl reicht über den beliebten Hirsch über den Bison bis zum Nashorn. Da fällt die Auswahl schwer. Das ganze bekommt durch die Pappe in ihrer gesteckten Form noch mal einen ganz besondern Touch und ist offen für farbliche Veränderungen.

In Deutschland werden die Dinger u.a. im Lilli Green Shop in Berlin vertrieben (demnächst wohl auch online), der sich zeitnah auf einen Besuch meinerseits einstellen kann. Lilli Green ist übrigens ein toller Blog zum Thema nachhaltiges Design.

Foto oben: Flickr/seanmileslotman

iNudge – Onlinesynthesizer

Das von Hobnox veröffentlichte virtuelle Instrument iNudge ist ein Synthesizer, den auch Nutzer ohne Musikkenntnisse spielen können.

Das folgende “Stück” hab ich mir in ca. zehn Minuten zusammengeklickt. Macht süchtig.

[via golem]

Porno Ping Pong

Was interessiert mich mein Geschwätz von vorgestern. Hier ein Video, was mich zu Tränen gerührt hat, für eure nach Unterhaltung dürstenden Augen und Ohren.

[via Blogosphäre]