Unser täglich Brot
“Unser täglich Brot” ist seit dem 18. Januar in den Kinos beschäftigt mit der Nahrungsmittelproduktion.
In 90 Minuten werden präsupermarktliche Szenen aus dem Leben von Gemüse, Obst, Fisch und Fleisch vorgestellt die sich sonst dem kaufenden Augen entziehen. Von Spargelstechen über Paprikaernte bis zu Legebatterie und Schlachthof
Was ist interessant daran?
Man sieht mal Ecken unserer schönen Welt, die man sonst nicht oder selten sieht und kann danach wissenshungrigen Kindern Fragen nach der Herkunft der Gurke und des Räucherlachses beantworten.
Durch den fehlenden Kommentar wird niemand unnötig aufgehetzt und kann sich seine eigene Meinung zu dem bilden, was er da sieht.
Und zu allerletzt entbehrt der Film – so hart wie er an mancher Stelle auch sein mag – nicht einer gewissen Komik. So wird anschaulich der Beruf des Bullenmelkers und der Rinderinnereiensortiererin so wie der Schweinehälftenfussabschneiderin vorgestellt. Es gibt immer jemanden, der einen noch mieseren Job hat.