Jagdtrophäen für die Wand – der vegetarische Weg

Da ich immer noch dabei bin eine verhältnismässig junge Wohnung auszustatten, deren Wände mir noch etwas zu kahl sind, bin ich immer auf der Suche nach Inspirationen.

Der Klassiker

Wall_Trophy

Ein deutscher Klassiker in diesem Bereich ist die Jagdtrophäe in Form von ausgestopften Tierköpfen oder Geweihen. Die findet man inzwischen gerne mal – genau wie das Bild vom röhrenden Hirschen – in angesagten Agenturen oder anderen Lokalitäten, wenn ein bisschen mit Tradition und Kitsch gespielt werden soll. (In diesem Zusammenhang seien auch die Kuckucks-Uhren von Stefan Strumbel genannt, die momentan der letzte Schrei sind und den Ritterschlag von Karl Lagerfeld erhielten.)

Ich muss zugeben, dass ich als Naturbursche mich dem nicht völlig verschliessen kann, zumal das Ganze optisch doch einen ziemlich starken Reiz ausübt. Allerdings kann ich mich nicht so richtig mit dem Gedanken anfreunden mir totes Tier an die Wand zu hängen. Zumal dieses, wie ich bei Besuchen bei passionierten Sammlern solcher Gegenstände erfahren musste, doch ein wenig Geruch emittiert.

Die Alternative

Cardboard_Animals

Aber es gibt schöne Alternativen, die auch noch ein optisches Plus bieten. Zum einen wären da komplette Tierköpfe aus Kunststoff zu nennen, die besonders in weiss einen besonderen Charm haben. Das Problem: einmal irgendwo gesehen und dann nie wieder, schon gar nicht zum käuflichen Erwerb.

Vor ein paar Tagen stolperte ich aber dann aber über die genialen Figuren von Cardboard Safari. Komplette Tiere, Luftfahrzeuge und auch Trophäen für die Wand aus Pappe. Die Auswahl reicht über den beliebten Hirsch über den Bison bis zum Nashorn. Da fällt die Auswahl schwer. Das ganze bekommt durch die Pappe in ihrer gesteckten Form noch mal einen ganz besondern Touch und ist offen für farbliche Veränderungen.

In Deutschland werden die Dinger u.a. im Lilli Green Shop in Berlin vertrieben (demnächst wohl auch online), der sich zeitnah auf einen Besuch meinerseits einstellen kann. Lilli Green ist übrigens ein toller Blog zum Thema nachhaltiges Design.

Foto oben: Flickr/seanmileslotman

2 Responses to “Jagdtrophäen für die Wand – der vegetarische Weg”

  1. 2 .10.09
    Schlaura
    9:56 pm

    Ähm, hallo? Geruch? Das ist ja wohl… Weiß ich nix von, alles sehr hygienisch bei uns, oder? Man adaptiert Gerüche ja. Hm, ich sollte mal wen fragen der hier nicht wohnt und zur Not nen Duftbaum ans Geweih hängen.

  2. 3 .10.09
    2:23 am

    Keine Sorge, du und dein Habitat waren nicht gemeint. Das fällt bei mir noch unter geruchslose Wandverzierung. Ich würde dich doch nie so hinterrücks angreifen.

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