Fitbit – der Blockwart für den Körper
Wer schon immer die volle Kontrolle über das Verhältnis seines eigenen Energieverbrauchs und seiner Energieaufnahme haben wollte, dem kann ab sofort geholfen werden.
Seit einigen Tagen wird in den USA der Fitbit ausgeliefert, ein Gerät zur Erfassung der körperliche Aktivitäten und der Schlafqualität.
Der Fitbit kann überall am Körper getragen werden und erfasst und speichert dessen Bewegungen mit einem 3D-Sensor. Diese wandelt er in Informationen über verbrauchte Kalorien, Schritte, zurückgelegte Strecken und Schlafqualität um.
Er wird mit einer Docking-Station ausgeliefert. Kommt er in deren Nähe funkt er seine Daten über sie an den PC oder Mac, welcher – und hier knarzt es im Gebälk – die Daten direkt an die Server von Fitbit überträgt.
Auf der Fitbit-Website kann man sich registrieren und seine grafisch aufbereiteten Daten dann auswerten. Um den Energieverbrauch mit dem Energiegehalt der aufgenommenen Nahrung abzugleichen steht eine Datenbank mit 50000 Mahlzeiten zur Verfügung – aus denen man sich dankenswerter Weise Favoriten auswählen kann.
Der Fibit ist zur Zeit nur in den USA erhältlich uns kostet dort $99.
Ich finde die Idee ziemlich genial und würde mir sofort einen Fitbit zulegen, allerdings empfinde ich es als äußerst problematisch der Firma hinter Fitbit meine Daten einfach zu schenken.
Wer nämlich denkt es ginge ohne dem, der wird in den FAQ enttäuscht. Es geht kein Weg an den Servern von Fitbit vorbei um seine Daten auszuwerten. Weder gibt es dazu eine Software für den eigenen Rechner, noch kann man seine Daten aus dem System exportieren – und dann ggf. löschen.
Aber das ist wohl Teil des Geschäftsmodell. Wahrscheinlich haben die Gurus von Weightwatchers schon einen Admin-Zugang.
