Twitter, myself and I

Manche Sachen muss man einfach ganz lange blöd finden, um sich schliesslich doch mitreissen zu lassen. Heise ist schuld. Ich bin jetzt auch auf Twitter. Wer mich mag folgt mir.

Das schöne an Twitter ist, dass man dort auch mal schnell Kleinkram reinwerfen kann, für die einem der “richtige” Blog zu schade ist. Versprechen tu ich aber nichts.

Versions

Nur ein kurzer Hinweis für alle, die zufällig auf der Suche nach einem wirklich guten Subversion-Client für den Mac sind: Versions.

Habe jetzt ein paar durch, und das Teil schlägt sie alle auf Anhieb. Leider noch Beta und später Buyware, aber garantiert jeden Cent wert.

Joshua Hoffine: Childhood Fears

Joshua Hoffine visualisiert mit Freunden und Familienmitgliedern fotografisch Kinderängste/Alpträume. Die Fotos sind sehr aufwändig gemacht, er selbst vergleicht es mit dem Aufbau eines Film-Sets. Photoshop kommt nach eigenen Angaben nur für Farb- und Kontrastkorrektur zum Einsatz.

Obiges Bild ist eines der weniger blutigen und aufsehenerregenden, sprach mich persönlich aber am meisten an. Mehr – auch zu kaufen – gibts auf seiner Website.

Interpol: neues Video

Ich habe Interpol leider erst vor kurzem für mich entdeckt, bin aber innerhalb kürzesteter Zeit bekennender Anhänger geworden.

Um so mehr freue ich mich heute auf ihr neues Video zur dem Song “Rest my Chemistry” hinzuweisen.

Sieht teilweise zwar ein bisschen aus wie eine Visualisierung aus iTunes oder Winamp, aber ist trotzdem nett anzuschauen und der Song ist über jeden Zweifel erhaben.

Zum Video

Inflatable Sculptures

Ist schon ein paar Tage alt, aber ich muss es doch noch posten, weil die Idee nach wie vor genial ist.

Sie besteht darin aus Tüten Tierformen zu schneidern, die unten offen sind. Diese werden auf Gittern über U-Bahn-Schächten befestigt. Wenn dann ein Zug unten durch den Tunnel rauscht strömt Luft durch das Gitter nach draussen und blässt die Tüten-Tiere für einige Sekunden auf, was wirklich cool aussieht.

Nicht gut erklärt? Dann einfach das Video checken.

So schnell kann’s gehen

Heute: Bericht über die Website viedemerde.fr auf Spiegel.de
Ebenfalls heute: Domain viedemerde.de gegrabt

Herzlichen Glückwunsch nach Eichenau.

Randgruppenhumor

Ist vielleicht nicht für jeden lustig, muss aber trotzdessen mal zitiert werden: Top 10 tricks to piss off your webmaster von haineault.com.

  1. Pre-reserve your domain and hosting with a small and obscure foreign web based company.
  2. Assume that those who made your website also inherited the technical support for your emails.
  3. Send all your texts on plain old paper, but not handwritten. It’s important that the guy who has to retype them knows that there is a digital version somewhere.
  4. When the webmaster ask for your logo, give him an old business card that was in your wallet for the last 3 years.
  5. When he ask “what you would like to be able to change by yourself in your website”, answer “everything!”. And when the site is done, send him your stuff instead of changing it yourself.
  6. Ask him a for “plug & play” quotation, Ex.: “I’d like a quotation of the site with and without a shopping cart, with and without the gallery ..” and so on for every single part of your site.
  7. Send him drafts, let him integrate them, then send some corrections.. iterate over and over until he collapse crying in a corner of the room.
  8. Although you don’t know anything about the web (and proclaim it), insist that the web designers do the site exactly like you want it instead of what they think would be best for you.
  9. During the initial meeting, brag that you will write all the needed texts over night and send them back the next morning. Then give no sign of life for the next 3 month and call back asking “Is my site done yet ?!”
  10. Tell him you need a Youtube like website but with Facebook functionalities and the simplicity of Google. Of course you have a very limited budget and the quotation must be on your desk for the next morning.

Bonus: When you receive your quotation argue that your nephew can do it for a fraction of the price in his basement.

Flying Cat


Flying Cat from peaches on Vimeo.

[via Wooster Collective]

Designbücher Spartipp

Zur Zeit gibt es bei Zweitausendeins für schmales Geld drei interessante Bücher zum Thema Design.

Letztere beiden habe ich bestellt verschlungen und für gut befunden, gebe also hiermit – besonders in Anbetracht des günstigen Preises – eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

Das “Handbuch ökologisches Design” war zum Zeitpunkt der Bestellung leider nicht verfügbar, ist jetzt aber wieder käuflich.

Google Logo-Galerie (des Grauens)

Für mich persönlich gehörte das Google-Logo noch nie zu den Meilensteinen des guten Designs. Bei wired gibt es es allerdings eine Galerie, in der weitere Versionen die damals Sergey Brin und Larry Page von dem Designer Ruth Kedar für das Google-Logo vorgestellt wurden, zeigt.

Und man muss sagen, mit dem heutigen Google-Logo sind wir ganz gut weggekommen. Da finden sich doch deutlich hässlichere Layouts. Jedes Logo ist mit einer kleinen Erklärung versehen und so ließ sich zum Beispiel herausfinden, dass das endgültige/heutige Logo eigentlich auf den (Mal-)Primärfarben basiert. Das “l” hätte also, wäre man die Reihenfolge durchgegangen, wieder rot sein müssen und das letzte “e” gelb. Dem ist aber nicht so, weil:

“We ended up with the primary colors, but instead of having the pattern go in order, we put a secondary color on the L, which brought back the idea that Google doesn’t follow the rules.”

Da muss man erstmal drauf kommen. Ich war bis jetzt immer davon ausgegangen jemand hätte blind in seinen Tuschkasten gefasst…